IMPOSSIBLE STORIES

Starting your impossible isn’t easy, but these athletes prove that when you are free to move, anything is possible.

Andrea Eskau - Para-Langlauf

Entschlossener Blick: Andrea Eskau im roten Renndress, mit ihren Langlaufstöcken in der Hand.
GEBOREN

21. März 1971

HEIMATORT

Apolda, Deutschland

SPORT

Handbike, Para-Langlauf

PARALYMPISCHE SPIELE

2008, 2012, 2016
PARALYMPISCHE WINTERSPIELE
2010, 2014

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Parasport zu betreiben mag für Andrea eine Notlösung gewesen sein. Aber schon bald wurde das deutsche Kraftpaket zu einer der dominierenden Kräfte in der paralympischen Sommer- und Wintersportszene. Sie probierte zuerst Rollstuhlbasketball aus und entdeckte dann Para-Langlauf, Para-Biathlon, Rollstuhlrennen und Handbikerennen für sich.

Bis heute hat Andrea 37 WM-Medaillen gewonnen, und sie ist 27-fache Weltmeisterin im Handbike, Para-Biathlon und Para-Langlauf.

«Der [Gewinn einer Paralympischen Goldmedaille] gründet auf unglaublicher Opferbereitschaft und Anstrengung. Wir sind stolz darauf, ein kleiner Teil von Andreas Team zu sein.»
- Toyota TMG Ingenieur

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Ich habe sehr viele Medaillen gewonnen. Aber das Grösste, das ich im Sport erreicht habe, ist es, fair und konkurrenzfähig zu sein. Ich glaube, das ist am wichtigsten.

Andreas starker Wille, alles nur Mögliche zu erreichen, inspirierte Toyota 2012 dazu, eine Kooperation in die Wege zu leiten. In enger Zusammenarbeit mit ihr entwickelten wir massgeschneiderte, leichte Kohlefaserkomponenten für ihr Handbike und ihren Langlaufschlitten, die ihr bei den Paralympischen Spielen mehr Komfort und vor allem mehr Geschwindigkeit ermöglichen sollten.

Lauren Woolstencroft - Para-Alpinski

GEBOREN

24. November 1981

HEIMATORT

Banff, AB, Kanada

SPORT

Para-Alpinski

PARALYMPISCHE SPIELE

2002, 2006, 2010

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Lauren wurde ohne linken Unterarm und ohne Unterschenkel geboren. Aber das konnte ihre Leidenschft für den Sport nicht bremsen. Sie ging mit ihrem skibegeisterten Vater am Wochenende auf die Piste, und das Skifahren wurde zur grossen Passion der jungen Athletin. Trotz grosser Herausforderungen und vieler Rückschläge trat Lauren im Alter von 14 Jahren dem Alberta Para-Alpine Ski Team bei, um Rennen zu fahren.

«Als ich die ersten Rennen fuhr, glaubte ich, es sei unmöglich, einmal zuoberst aufs Treppchen zu kommen. Aber jahrelanges Training und ein grossartiges Team halfen mir, meine harte Arbeit an den Paralympics in zehn Medaillen umzumünzen.»

Mein Weg zu den Paralympischen Spielen in einem Wort? Ich würde sagen: Entschlossenheit.

Abfahrt für Abfahrt kämpfte Lauren gegen das Wort «unmöglich». Während ihrer Zeit im kanadischen Para-Alpine Ski Team wurde sie zu einer der erfolgreichsten Para-Alpinskifahrerinnen der Welt. An den Paralympics 2002 in Salt Lake City gewann sie für das Team Canada zehn Medaillen — achtmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.

Als Lauren 2010 ihren Rücktritt vom Leistungssport ankündigte, erklärte Lauren, sie wolle als Athletin in Erinnerung bleiben, die sich allen Herausforderungen stellte, alle Schwierigkeiten überwand und dadurch erfolgreich wurde.

Han Min-Su - Para-Eishockey

GEBOREN

3. Juni 1970

HEIMATORT

Seoul, Südkorea

SPORT

Para-Eishockey

PARALYMPISCHE WINTERSPIELE

2010, 2014

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Mit 23 Jahren und rheumatoider Arthritis in beiden Beinen beschloss Han, einen 1708 m hohen Berg zu besteigen. Nach 17 Stunden erreichte er den Gipfel – und er fühlte sich mutig genug, sein Leben umzukrempeln und das Unmögliche möglich zu machen.

7 Jahre nach seiner Osteomyelits-Diagnose musste Han’s linkes Bein amputiert werden. Er rief sich den grossen Moment auf dem Berggipfel ins Gedächtnis und beschloss, seinen Weg zum Weltklasse-Athleten konsequent weiterzuverfolgen.

Es ist eine grosse Herausforderung: Du steckst dir ein Ziel und unternimmst alles, um es zu erreichen, auch wenn es viel Schweiss kostet. Aber ich lebe und bin glücklich, Hockey zu spielen.

Han begann mit Para-Gewichtheben, Rollstuhl-Basketball und Rollstuhl-Rugby, alles auf nationaler Ebene in der Republik Korea. Aber erst auf dem Eis entdeckte er seine Bestimmung: 2012, an den Paralympics in Vancouver, glänzte er als Hockey-Superstar. Seine Heim-Paralympics 2018 in Südkorea wurden zum Triumph: Han gewann als Captain zusammen mit seinem Team die Bronzemedaille im Para-Hockey.

Michael Milton - Para-Ski alpin

GEBOREN

21. März 1973

HEIMATORT

Canberra, Australien

SPORT

Para-Ski alpin und Rad

PARALYMPISCHE SPIELE

2008
PARALYMPISCHE WINTERSPIELE
1988, 1992, 1994, 2002, 2006

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Kaum konnte Michael laufen, ging er auch schon auf die Piste: Seine skibegeisterte Familie unternahm regelmässig Ausflüge in die Berge nahe Canberra, wo er richtiggehend süchtig auf den Nervenkitzel rasanter Abfahrten wurde.

Mit neun Jahren wurde bei Michael Knochenkrebs diagnostiziert. Ein Bein musste oberhalb des Knies amputiert werden. Es folgten herausfordernde Jahre, in denen er mit nur einem Bein wieder lernen musste zu gehen. Als Elfjähriger war er bereit, seine Grenzen aufs neue auszuloten – im Sport.

Bewegung heisst für mich, zu entdecken, die Welt in ihrer ganzen Vielfalt zu erfahren, mit allem, was ich kann.

Volle Hingabe und konsequentes Training machten Michael zum erfolgreichsten australischen Athleten an den Paralympischen Winterspielen. Michael betreibt auch Para-Leichtathletik, Mountainbiking und Para-Triathlon. «Ich mag es nicht, etwas als unmöglich zu betrachten. In meinem Leben geht es darum, meine Grenzen auszutesten und zu sehen, was möglich ist.»

Inspiriert von Michaels Geschichte startete Toyota Australia 2002 die Zusammenarbeit mit dem Athleten und machte das sportliche Multitalent 2007 zum offiziellen Markenbotschafter. Toyota ist begeistert, an Michaels Seite zu erleben, wohin ihn seine sportlichen Träume führen.

Rami Anis - Schwimmen

GEBOREN

18. März 1991

HEIMATORT

Aleppo, Syrien; lebt zurzeit in Eeklo, Belgien

SPORT

Schwimmen

OLYMPISCHE SPIELE

2016

UNMÖGLICHES ERREICHEN

2015, nach vier Jahren als Flüchtling in der Türkei, entschied sich der syrische Schwimmer Rami, seine olympischen Träume in Europa zu verwirklichen. Der junge Mann trotzte den Wellen des Mittelmeers auf einem Schlauchboot und landete auf einer griechischen Insel. Von dort aus ging die entbehrungsreiche und schwierige Reise nach Belgien, wo ihm Asyl gewährt wurde.

Nach seiner Odyssee durch Europa kamen Ramis Olympiaträume in Reichweite. An der Eröffnungsfeier 2016 in Rio marschierte der syrische Schwimmer zusammen mit zehn weiteren mutigen Athleten unter der Flagge des Olympischen Flüchtlingsteams des IOK ins Stadion. Rami beendete seine ersten Olympischen Spiele mit einer persönlichen Bestzeit von 54,25 Sekunden über 100m Freistil.

Olympia ist mein Traum, und das Olympische Dorf meine Heimat.

«Meine Botschaft an alle Flüchtlinge der Welt: Auch wenn dein Leben hart ist – lass es hinter dir und verfolge deine Träume!»

Rami hat seinen Traum erfüllt – und bringt Millionen Menschen Hoffnung, die auf der ganzen Welt durch Entbehrungen und Krieg vertrieben wurden.

Tyrone Pillay - Para-Leichtathletik

GEBOREN

1. Mai 1980

HEIMATORT

Durban, Südafrika

SPORT

Para-Leichtathletik

PARALYMPISCHE SPIELE

2016

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Tyrone träumte schon immer von einer grossen Sportkarriere. Er glaubte, zum Cricket geboren zu sein, und wollte eines Tages für Südafrika spielen. Über 14 Jahre trainierte er, bis er erkannte, dass er aufgrund seiner Beeinträchtigung nie für das Nationalteam auflaufen würde. Als er älter wurde und sich an die korrigierende Prothese des linken Fusses gewöhnte, erkannte er, dass jede olympische Karriere ausserhalb seiner Reichweite lag. Dennoch genoss er nach der Arbeit bei Toyota S.A. und am Wochenende jeden freien Moment, um mit Freunden und Kollegen Sport zu treiben.

Ein paar Jahre später, 2008, verfolgte er am Fernsehen das Kugelstossen an den Paralympics in Peking. Seine Träume vom athletischen Ruhm erwachten wieder: Er erlebte Sportler, die gross und stark waren und einen ähnlichen Körperbau hatten wie er. In diesem Moment wusste Tyrone: Er gehörte auf dieses paralympische Feld. Es war an der Zeit, das anzunehmen.

Nur acht Jahre nach den Paralympics in Peking betrat Tyrone das Stadion in Rio, um im Kugelstossen für das Team Südafrika zu starten. An seinen ersten Paralympischen Spielen nahm er stolz die Bronzemedaille für sein Land entgegen.

Meine Unmöglichkeit? Ich möchte der nächsten Athletengeneration eine Welt hinterlassen, in der niemand einen Unterschied macht zwischen nichtbehinderten und Paralympischen Athleten.

Brad Snyder - Para-Schwimmen

Trotzdem er bei einem Kampfeinsatz sein Augenlicht verlor, richtet Brad Snyder seine Augen vorwärts – wie wenn er in Richtung Podium blicken würde.
GEBOREN

29. Februar 1984

HEIMATORT

Reno, Nevada, USA

SPORT

Para-Schwimmen

PARALYMPISCHE SPIELE

2012, 2016

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Im Wasser fühlt sich Brad Snyder frei: Schon als Kleinkind lernte er in Florida schwimmen, und mit 11 Jahren nahm er an seinem ersten Wettkampf teil. Später wurde Brad Captain seines Schwimmteams an der Marineakademie der Vereinigten Staaten.

«Ich denke, ein Leben mit einer Sehbehinderung, blind und im Dunkeln, das erschien mir in den Wochen nach meiner Verletzung unmöglich ... Die Paralympics haben mir gezeigt: Obwohl ich nicht sehen kann, gibt es immer noch eine ganze Welt von Dingen, zu denen ich fähig bin.»

Als Brad verletzt aus Afghanistan heimkehrte, musste er lernen, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Mit Unterstützung seiner Familie lernte der einst so selbstständige Soldat wieder einfachste Verrichtungen: essen, sich anziehen, das Badezimmer finden.

Ich will, dass [meine Geschichte] hinausgeht und eine nächste Generation von Athleten zum Traum inspiriert, auf dem paralympischen Siegertreppchen zu stehen.

Nur wenige Monate nach seiner Genesung beschloss Brad, ins vertraute Schwimmbecken zurückzukehren. Ein Jahr nach dem Tag, an dem er im Militäreinsatz sein Augenlicht verloren hatte, stand er auf dem paralympischen Siegertreppchen: Er gewann Gold für das Team USA. Unter den Schwimmern mit vollständiger Sehbehinderung hält Brad den aktuellen Weltrekord über 100 Meter Freistil.

Heute hat Brad ein neues Ziel: Er will einen weiteren Sport trainieren und 2020 in Tokio am Para-Triathlon teilnehmen.

Lucy Ogechukwu Ejike - Para-Gewichtheben

 Lucy Ogechukwu Ejike macht eine Pause in ihrer Trainings-Session.
GEBOREN

16. Oktober 1977

HEIMATORT

Enugu, Nigeria

SPORT

Para-Gewichtheben

PARALYMPISCHE SPIELE

2000, 2004, 2008, 2012, 2016

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Als Lucy aus ihrer Heimatstadt Enugu in ein Heim für Menschen mit Behinderung umzog, entdeckte sie, dass sie immer noch zu vielem fähig war. Zum Beispiel im Sport: Sie begann mit Para-Gewichtheben, einer kompetitiven Sportart, die sie auch im Rollstuhl ausüben konnte.

Kurz vor den Paralympics 2000 in Sydney begann Lucy konsequent Gewichtheben zu trainieren. Es war ihr erster Wettkampf — und sie gewann gleich eine Silbermedaille für das Team Nigeria. In Athen 2004 kämpfte sie in der gleichen Gewichtsklasse und brach auf ihrem Weg zur Goldmedaille zweimal den Paralympischen Weltrekord.

2016, an den Paralympics in Rio, machte Lucy weitere Schlagzeilen: Sie brach drei Weltrekorde und geewann ihre dritte Paralympische Goldmedaille.

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Mein Rat an [junge Frauen, die Gewichtheben lernen wollen,] ist dieser: Habt keine Angst. Ihr könnt das. Kommt zu uns. Mit Entschlossenheit erreicht ihr eure Ziele.

Luik-Drillinge - Leichtathletik

Im einheitlichen Dress: Liina, Lily und Leila mit Flagge Estlands.
GEBOREN

14. Oktober 1985

HEIMATORT

Tartu, Estland

SPORT

Leichtathletik

OLYMPISCHE SPIELE

2016

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Erst mit 24 Jahren wurde Laufen zur gemeinsamen Leidenschaft der Luik-Schwestern. Liina, die als erste begonnen hatte, motivierte ihre Schwestern zum Mitmachen. Für sie war es ein natürlicher Prozess: «Bewegung bedeutet für uns Freiheit». Aus dem sportlichen Ehrgeiz unter Schwestern entwickelte sich das unmögliche gemeinsame Ziel, an Olympischen Spielen gegen- und miteinander zu laufen.

«Auch wenn man nicht mehr ganz so jung ist, kann man seinen olympischen Traum verwirklichen – so wie wir», sagt Liina Luik.

Nach Monaten unermüdlichen Trainings qualifizierten sich die Luik-Schwestern für die Olympischen Spiele 2016 in Rio — als erste und einzige Drillinge, die je teilnahmen. Nach dem Rennen schlossen sich Lily, Liina und Leila erschöpft und und glücklich in die Arme, stolz auf ihren gemeinsam gelebten Traum, gemeinsam an Olympia zu laufen.

«Wir dachten, es sei unmöglich, weil wir so spät — erst mit 24 — mit dem Laufen begonnen hatten. Aber es kommt nicht aufs Alter an. Auch wenn man wie wir nicht zu den Jüngsten gehört, kann man doch an Olympischen Spielen teilnehmen.» — Liina Luik

Shane Gould - Schwimmen

Shane Gould, immer noch eine Top-Athletin, lächelt beim Verlassen des Wettkampfbeckens.
GEBOREN

23. November 1956

HEIMATORT

Bicheno, Tasmanien, Australien

SPORT

Schwimmen

OLYMPISCHE SPIELE

1972

UNMÖGLICHES ERREICHEN

Shanes Familie kehrte aus Fidschi in ihr Heimatland Australien zurück, damit die Tochter die Grundschule besuchen konnte. Gleichzeitig begann sie mit dem Schwimmtraining. Sie feierte sofort grosse Erfolge, und mit 15 Jahren war der Jungstar reif für Olympia.

Shane dominierte im Schwimmbecken der Olympischen Spiele von München 1972: Sie gewann fünf Medaillen, dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Gleichzeitig hielt sie die Weltrekorde über 100, 200, 400, 800 und 1500 m Freistil sowie 200 m Lagen.

Meine grösste Erinnerung an die Olympischen Spiele? Menschen aus der ganzen Welt, die sich gemeinsam und friedlich im sportlichen Wettkampf messen.

Nach dem dominanten Auftritt 1972 in München stand Shane im grossen Rampenlicht. Für die junge Sportlerin wurde der Ruhm zur Belastung, und schon 1973 trat sie vom Wettkampfsport zurück, um sich neuen Herausforderungen zu stellen und den wilden Ozean ihrer Kindheit zu erkunden. Zwei Jahrzehnte später kehrte Shane ins Wettkampfbecken zurück und brach weiterhin Weltrekorde in ihrer Altersklasse.

Heute widmet sich die grosse Schwimmerin dem Shane Gould Swimming Project, einer Non-Profit-Organisation, die mit Schwimmkursen in Fidschi, Schweden und bei den australischen Aborigines angehenden Schwimmern die nötige Sicherheit vermittelt.

Under this Olympic and Paralympic flag, let us reaffirm the power of sport to bring people together.
AKIO TOYODA
President, Toyota Motor Corporation

Das Engagement von Toyota

Als weltweiter Mobilitätspartner der Olympischen und Paralympischen Spiele will Toyota Menschen unterstützen, Grenzen zu überwinden und Unmögliches zu erreichen.

Zusammen mit dem Internationalen Olympischen und Paralympischen Komitee wollen wir Sportlern helfen, Träume zu verwirklichen. Das ist nur ein Teil unseres umfassenden Engagements, durch die Kraft der Bewegung menschliche Potenziale freizusetzen.

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