Hybridtechnologie

Keine auf nur einem Motortyp oder einer Treibstoffart basierende Technologie ist in der Lage, eine optimale Lösung für das Problem der Emissionen zu liefern, da alle diese Technologien auch ihre Schwächen haben.

Benzinmotoren stossen weniger Stickoxyde als Dieselmotoren und nur unbedeutende Feinstaubmengen aus. Dieselmotoren sind dagegen effizienter im Verbrauch und geben weniger Kohlendioxyd ab als Benziner. Unter den nicht auf Mineralöl basierenden Energiequellen sind Elektromotoren zwar eine saubere Alternative, verfügen jedoch weder über eine allgemein zufriedenstellende Fahrleistung noch über eine akzeptable Reichweite und müssen ständig wieder aufgeladen werden.

Wie wäre es aber, wenn man unterschiedliche Energiequellen kombinieren könnte, um ihre jeweiligen Vorzüge zu nutzen und die offensichtlichen Schwächen zu verringern?

Dieser enorme Meilenstein wurde durch die Entwicklung des Toyota Hybridsystems erreicht, das heute zu den wichtigsten Fahrzeugtechnologien des Unternehmens zählt.

Mit der Hybridtechnologie kann die Effizienz verschiedenster Antriebssysteme gesteigert werden, und zwar unabhängig von der Art des eingesetzten Treibstoffs (Benzin, Diesel, alternative Treibstoffe oder Brennstoffzellen).

Hybridfahrzeuge zeichnen sich nicht nur durch tiefere Emissionen und sparsamen Verbrauch aus, sondern laufen im Elektrobetrieb auch absolut leise – bei beeindruckender Fahrleistung.

Der revolutionäre Durchbruch, den die Hybridtechnologie ermöglicht hat, ist das intelligente Management der Energieströme aus zwei unterschiedlichen Antrieben, so dass alle Fahrmodi – Beschleunigung, Schiebebetrieb, Bremsen und Stop-and-Go – optimal ausgeführt werden.

Die hochinnovative Lösung besteht aus einem treibstoffsparenden Benzinmotor, den ein emissionsfreier, aus einer Nickel-Metallhydrid-Batterie gespeister Elektromotor ergänzt. Beide Antriebsquellen werden durch ein ausgeklügeltes Antriebsmanagementsystem so gesteuert, dass sie jederzeit gemeinsam die effizienteste Fahrleistung bieten.

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Gedruckt am Mittwoch, 8. Februar 2012