Fortschritt durch die Dieseltechnologie

Verursachen Dieselmotoren mehr Emissionen als Benzinmotoren?
Dieselmotoren sind sparsamer im Treibstoffverbrauch und produzieren insgesamt weniger CO2 als Benzinmotoren, stossen allerdings grössere Mengen an Feinstaub und Stickoxyden aus. Mit modernen Technologien lassen sich jedoch Effizienz und Sauberkeit beider Motorentypen verbessern.

Dieselmotoren werden, verglichen mit Benzinern, mit jedem gefahrenen Kilometer zunehmend effizienter, wobei diese Effizienz ihren Preis hat: Dieselemissionen enthalten neben Stickoxyden auch grössere Mengen an Feinstaubpartikeln, die meist in Form von unverbrannten Kohlenstoffverbindungen vorliegen.

Toyota hat in den vergangenen Jahren einige Motorentechnologien entwickelt, die diese Auswirkungen der Dieselmotoren mildern. Die Common-Rail-Dieseltechnologie (D-4D) verringert beispielsweise CO2-Emissionen. Eigens entwickelte Katalysatoren reduzieren heute die Feinstaub- und Stickoxydmengen. D-4D und die Abgasrückführungstechnologie von Toyota tragen zu einer Verringerung der Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxyde und Feinstaubpartikel in den Abgasen bei.

Im Jahr 2003 revolutionierte Toyota den Dieselmotor durch die Integration dieser verschiedenen Technologien in einem einzigen neuartigen System, genannt Toyota Diesel Clean Advanced Technology (Toyota D-CAT). Dank der drastischen Reduzierung von Feinstaub und Stickoxyden in den Emissionen stellt dieses fortschrittliche Konzept heute die sauberste Dieseltechnologie der Welt dar! Im Jahr 2005 wurde Toyota D-CAT in einen in Polen gefertigten, brandneuen, 177 PS starken 2,2-Liter-Hochleistungsdieselmotor integriert. Der neue 2,0-Liter-D-D-125-Dieselmotor ist mit einem Dieselpartikelfilter verfügbar, der den Partikelausstoss noch weiter verringert.

Toyota stellt sich der Herausforderung, Dieselmotoren zu bauen, deren Emissionswerte letztlich denen von Benzinmotoren entsprechen.

Der 2,2-Liter-D-4D-Diesel mit D-CAT von Toyota vereint verschiedene spezielle Technologien, um extrem tiefe Stickoxyd- und Feinstaubwerte zu erzielen.

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Gedruckt am Mittwoch, 8. Februar 2012