Personal Mobility
Der PM (Personal Mobility) ist ein Einsitzer, der neue Massstäbe in der individuellen Fahrzeuggestaltung setzt. Der Fahrer sitzt in einer anatomisch geformten Kabine und lenkt, bremst oder beschleunigt sein Fahrzeug mit zwei Handsteuergriffen. Für den Antrieb sorgt ein im Heck montierter, bürstenloser Elektromotor. Über ein visuelles Kommunikationszentrum können mehrere PM untereinander Kontakt aufnehmen und mittels „Chat-Funktion“ sogar Informationen und Erfahrungen austauschen. PM sind „soziale“ Wesen, die auch in Gruppen auftreten (Platooning): Ein Fahrzeug übernimmt dann die Führung, während die übrigen Gruppenmitglieder ihm über Autopilot gesteuert in sicherem Abstand folgen. So muss nur das Navigationssystem des Leitfahrzeugs entsprechend programmiert werden. PM zeigen auch Gefühle: Ihre Aussenhaut, Scheinwerfer und Hinterräder können mit Hilfe von LEDs unterschiedliche Farben annehmen. Der Neigungswinkel der Kabine und der Radstand lassen sich auf unterschiedliche Fahrsituationen abstimmen: Zum Einsteigen präsentiert sich die Kabine aufrecht bei kurzem Radstand, im Stadtverkehr vergrössert sich der Radstand und erreicht schliesslich bei höheren Geschwindigkeiten seine volle Länge. Gegenläufige Hinterräder erhöhen die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs, sodass ein PM sogar auf der Stelle wenden kann. Die Vorderräder im neuartigen „transparenten“ Design lassen sich separat lenken.
Der PM ist ein massgeschneiderter Einsitzer, der die Grenzen zwischen Mensch und Fahrzeug aufhebt.
Natürliche Haltung
Seine „natürliche“ Haltung verdankt der PM einem variablen Radstand: Da Kabine und Radaufhängung getrennt sind, kann die Stellung der Kabine sich je nach Geschwindigkeit ändern und auch bequemes Ein- und Aussteigen erlauben. Die „antennenartigen“ Frontscheinwerfer erinnern an exotische Lebensformen.
Modernes virtuelles Display
Space Input Display: Eine schwebende, virtuelle Instrumententafel „erfühlt“ die Position der Fahrerhand, um Fahrzeugdaten, die Position anderer PM und weitere Informationen anzuzeigen.
Ergonomische Gestaltung
Im ergonomisch gestalteten PM verschmelzen Fahrer und Fahrzeug zu einer Einheit, die auf der physischen Ebene durch die spezielle Kabinen- und Sitzform erreicht wird, während künstliche Intelligenz die Möglichkeiten des PM auf die Absichten des Fahrers abstimmt.
